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SEO-Check: Wie steht Ihre Website da?
Geben Sie Ihre Adresse ein, und wir prüfen Ladezeit, Auffindbarkeit, Barrierefreiheit und Sicherheit. Sie bekommen keine nackte Zahl, sondern eine Liste: was sich lohnt, nach Wirkung sortiert, und was die Werte überhaupt bedeuten.
Kostenlos, ohne Anmeldung. Sie können bis zu drei Websites pro Stunde prüfen.
Wofür der Check gut ist
Wer ihn startet, hat meistens schon einen Verdacht: Die Website ist da, sie sieht ordentlich aus, aber es kommt nichts über sie herein. Die Frage dahinter ist selten „wie ist mein SEO-Wert“. Sie lautet: Liegt es an der Technik? Und wenn ja, woran?
Den technischen Teil davon beantwortet der Report. Er ist nach Wirkung sortiert und nicht nach Kategorie: Oben steht, was Sie heute etwas kostet, und nicht das, was sich am leichtesten messen ließ.
Sie bekommen das Ergebnis, ob Sie nun mit uns arbeiten oder nicht. Haben Sie schon einen Dienstleister, ist der Report die Vorlage für dieses Gespräch. Sie dürfen ihn weitergeben, ausdrucken und Punkt für Punkt abarbeiten lassen.
Was geprüft wird
Ladezeit
Wie schnell Ihre Seite sichtbar und bedienbar wird, gemessen über Googles PageSpeed-Daten. Darin stecken die Core Web Vitals, die Google als Rankingfaktor nutzt.
Auffindbarkeit
Ob Suchmaschinen Ihre Seite lesen und einordnen können: Titel, Beschreibungen, der Aufbau der Überschriften, Sitemap und robots.txt.
Barrierefreiheit
Ob Ihre Seite auch mit Tastatur und Screenreader benutzbar ist. Seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ist das für viele Anbieter Pflicht.
Technik und Sicherheit
SSL-Zertifikat, Sicherheits-Header, Metadaten für soziale Netzwerke und strukturierte Daten.
Warum die Ladezeit für Ihre Platzierung zählt
Die Core Web Vitals sind drei Messwerte, mit denen Google beschreibt, wie sich eine Seite für den Besucher anfühlt: wie schnell der Hauptinhalt sichtbar ist (LCP), wie schnell die Seite auf die erste Eingabe reagiert (INP) und wie ruhig sie dabei steht, statt unter dem Finger zu verrutschen (CLS).
Die Grenzwerte dafür sind öffentlich: Der Hauptinhalt soll binnen 2,5 Sekunden stehen, die Antwort auf eine Eingabe unter 200 Millisekunden bleiben, das Verrutschen unter dem Wert 0,1. An jeder Kachel des Reports steht der Grenzwert, an dem ihre Bewertung hängt. Ohne ihn wäre „Verbesserungsbedarf“ eine Behauptung, die Sie nicht nachprüfen können.
Zwei der drei misst dieser Check direkt. Den dritten nicht: INP entsteht erst, wenn ein echter Besucher tippt oder klickt. Im Labor lässt er sich nicht erzeugen. An seiner Stelle steht die Total Blocking Time. Sie misst dieselbe Ursache: Code, der den Browser beschäftigt, während der Besucher schon etwas von ihm will.
Google führt diese Werte als Rankingsignal und sagt im selben Atemzug, dass Relevanz schwerer wiegt. Der ehrliche Satz dazu lautet: Eine schnelle Seite zum falschen Thema gewinnt nicht gegen eine langsame mit der besseren Antwort. Stehen Sie aber mit drei anderen Anbietern bei derselben Suche in derselben Stadt und liegen inhaltlich gleichauf, dann entscheiden solche Unterschiede mit.
Der zweite Weg läuft ganz ohne Google: Wer auf dem Telefon im Mobilfunknetz vor einer weißen Fläche sitzt, tippt irgendwann auf den Zurück-Pfeil. Ihre Telefonnummer hat er dann nie gesehen, egal wo er Sie gefunden hat.
Was das in Euro heißt
Wir nennen Ihnen hier keine Prozentzahl. Die kursierenden Faustformeln stammen aus Messungen sehr großer Onlineshops, und was ein Besucher bei Ihnen wert ist, wissen nur Sie. Rechnen lässt es sich trotzdem, mit drei eigenen Zahlen:
- Wie viele Besucher kommen im Monat über die Suche auf Ihre Seite? Diese Zahl steht in der Google Search Console. Die ist kostenlos. Einmal weisen Sie dort nach, dass Ihnen die Domain gehört.
- Wie viele davon melden sich, per Anruf, Formular oder Mail? Wenn Sie es nicht wissen: Fragen Sie zwei Wochen lang jeden Anrufer, wie er auf Sie gekommen ist.
- Was ist ein Auftrag bei Ihnen im Schnitt wert? Nicht der größte, der mittlere.
Diese drei Zahlen multipliziert ergeben, was Ihre Website im Monat einbringt. Erst daran sehen Sie, ob es sich lohnt nachzubessern und ob 79 € im Monat für eine gepflegte Seite viel sind oder wenig. Dieser Preis gilt mit zwölf Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar.
Der unbequeme Teil derselben Rechnung: Kommt über die Suche heute niemand, ist die Ladezeit nicht Ihr erstes Problem. Dann fehlt der Seite ein Thema, unter dem sie überhaupt gefunden werden kann. Das sieht kein automatischer Test.
Was Sie mit dem Ergebnis machen
Der Report zerfällt in drei Sorten von Befunden. Sie unterscheiden sich weniger in der Wirkung als darin, wer sie beheben kann.
- Was Sie selbst erledigen können
- Ein fehlender Seitentitel oder Beschreibungstext, Bilder ohne Alternativtext, eine nicht eingereichte Seitenübersicht. Dafür brauchen Sie den Zugang zu Ihrem Redaktionssystem und keinen Entwickler. Dieser Teil kostet nichts und wirkt am schnellsten auf das, was in den Suchergebnissen von Ihnen zu sehen ist.
- Was Ihr Hoster erledigt
- Komprimierung, Zwischenspeicher, Sicherheits-Header, ein abgelaufenes oder unvollständiges SSL-Zertifikat. Das wird am Server eingestellt und nicht an Ihrer Seite geändert. Oft genügt eine Mail mit dem Report im Anhang.
- Was ein Umbau ist
- Manche Seiten laufen auf einem Unterbau, der auf jede Unterseite Skripte legt, die dort niemand braucht. Da hilft kein Feilen mehr. Hier kann ein Neubau die günstigere Antwort sein, und das ist der einzige der drei Fälle, an dem Sie Geld in die Hand nehmen müssen.
Danach messen Sie noch einmal. Derselbe Check auf derselben Adresse ist der einzige Beleg, dass sich etwas geändert hat, und er kostet nichts. Drei Läufe pro Stunde sind möglich.
Zwei Dinge werden oft übersehen. Prüfen Sie nicht nur die Startseite: Der Check misst eine einzige Adresse, und wenn Ihre Anfragen über eine Leistungsseite kommen, ist das die Seite, die zählt. Und nehmen Sie das Ergebnis als PDF mit. Es ist so geschrieben, dass ein Dienstleister damit arbeiten kann, ohne dass Sie es ihm übersetzen müssen.
Die häufigen Ursachen
Was eine Website langsam oder unauffindbar macht, ist selten exotisch. Technisch kommen diese Ursachen in Frage. Welche davon bei Ihnen zutrifft, sagt Ihnen Ihr Report und nicht diese Liste.
- Bilder in Originalgröße
- Ein Foto aus der Handykamera hat mehrere Megabyte und mehrere tausend Pixel Kantenlänge. Angezeigt wird es dann in einer Spalte von wenigen hundert Pixeln. Geladen wird trotzdem das ganze Bild. Bringt man es auf die Größe, die es wirklich braucht, und liefert es in einem heutigen Format aus (WebP oder AVIF), ändert sich am Aussehen nichts und an der Ladezeit viel.
- Fremde Skripte im Kopf der Seite
- Kartendienst, Chatfenster, Schriftarten von einem fremden Server, Reichweitenmessung, eingebettete Beiträge aus sozialen Netzwerken. Jedes davon ist eine Verbindung zu einem fremden Rechner, und jedes kann die Seite aufhalten. Der zweite Grund, sie durchzugehen, ist rechtlich: Was nicht technisch notwendig ist, braucht vorher die Einwilligung des Besuchers, § 25 Absatz 1 Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz. Wer darauf verzichtet, wird schneller und braucht weniger Banner.
- Ein Baukasten mit zu vielen Erweiterungen
- Jede Erweiterung bringt eigene Stil- und Skriptdateien mit, auf jeder Seite, auch dort, wo sie nichts tut. Über Jahre wird daraus eine Website, die für ein Kontaktformular ein halbes Programm lädt. Im Report sehen Sie es an Zahl und Größe der geladenen Dateien.
- Der Server antwortet langsam
- Bevor irgendetwas geladen wird, muss der Server antworten. Auf geteiltem Billig-Hosting dauert das. Besonders dann, wenn er die Seite bei jeder Anfrage neu berechnet, statt eine fertige Fassung auszuliefern. Sie erkennen es daran, dass schon der erste sichtbare Inhalt spät kommt, obwohl die Seite selbst schlank ist.
- Die Seite springt beim Laden
- Bilder ohne Größenangabe und nachgeladene Schriften verschieben den Text, sobald sie ankommen. Wer gerade auf eine Schaltfläche tippt, trifft die daneben. Das ist der CLS-Wert, und er hat mit Geschwindigkeit nichts zu tun: Eine schnelle Seite kann trotzdem unruhig sein.
- Suchmaschinen kommen nicht hinein oder finden nichts
- Eine robots.txt, die alle Crawler aussperrt. Eine fehlende Seitenübersicht. Ein fehlender Seitentitel. Überschriften, an denen sich das Thema der Seite nicht ablesen lässt. Das sind keine Feinheiten. Das sind die Fälle, in denen eine technisch einwandfreie Seite trotzdem nicht auftaucht.
Was der Check nicht leistet
Ein automatischer Test hat Grenzen, und die verschweigen wir nicht. Sonst halten Sie ein gutes Ergebnis für mehr, als es ist.
- Er ersetzt keine inhaltliche Beratung. Ob Ihre Texte die richtigen Kunden ansprechen, kann kein automatischer Test beurteilen.
- Er prüft eine einzelne Seite, nicht Ihre gesamte Website.
- Er misst zu einem Zeitpunkt. Ladezeiten schwanken. Ein einzelner Wert ist eine Momentaufnahme, kein Urteil.
- Er sagt nichts über Ihre Platzierung bei Google. Dafür braucht es Daten aus der Search Console.
- Er misst die Ansicht für den großen Bildschirm. Google bewertet seit der Mobile-First-Indexierung die mobile Fassung, und dort wird mit gedrosseltem Mobilfunk und einem Mittelklasse-Telefon gerechnet. Für dieselbe Seite fallen die Werte dann niedriger aus.
Was mit Ihren Daten passiert
Die Analyse läuft ohne Anmeldung. Wir speichern die geprüfte Adresse nicht dauerhaft und geben sie nicht weiter. Ihre IP-Adresse verwenden wir ausschließlich dafür, die Zahl der Läufe pro Stunde zu begrenzen. Wir protokollieren sie nicht und geben sie nicht weiter.
Erst wenn Sie am Ende des Reports selbst eine E-Mail-Adresse eintragen, um sich das Ergebnis schicken zu lassen, verarbeiten wir diese Adresse. Ob wir Sie darüber hinaus kontaktieren dürfen, entscheiden Sie getrennt davon.
Und wenn die Liste lang wird?
Stehen die Grundlagen und ist nur an einzelnen Stellen nachzuziehen, brauchen Sie keine neue Website. Dann arbeiten Sie die Punkte ab und messen erneut. Häufen sich die Befunde dagegen über alle vier Bereiche, hat die Seite meist ihre Technik überlebt, und Nachbessern wird teurer als Neubauen.
Wie Ihre eigenen Inhalte in einem heutigen Design aussehen, sehen Sie in wenigen Sekunden. Was ein solcher Neubau kostet, steht auf der Preisseite.